Gute Online-Spiele mit dauerhaftem Spaßfaktor

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Das Internet gewährt zahlreiche nützliche Möglichkeiten, die im Alltag hilfreich sein können. Oftmals können Anwendungen schnell und bequem von zu Hause ausgeführt werden. So verwundert es kaum, dass in Deutschland ein Großteil der Haushalte bereits eine schnelle DSL-Verbindung besitzt. Eine schnelle Internet-Verbindung ermöglicht aber die Freizeitgestaltung in Form von Online-Spielen. Hierbei muss man grundsätzlich zwischen zwei Arten von Online-Spielen unterscheiden: Auf der einen Seite stehen die Spiele, die keinen Speicherplatz auf dem eigenen PC benötigen und direkt auf einer entsprechenden Webseite gespielt werden. Auf der anderen Seite stehen sogenannte MMORPGs, die wesentlich aufwendiger gestaltet sind.

Die erstgenannte Sorte von Online-Spielen wird in vielen Fällen auch Browsergames genannt. Dies liegt daran, dass die Spiele unmittelbar im Internet-Browser gespielt werden. Anfangs nutzten diese Browsergames die Adobe Flash-Software in der Version 4, die ersten Vertreter erschienen im Jahr 1999. Mit der Zeit wurden die Technologien immer ausgereifter, was sich natürlich positiv auf die Qualität der Browsergames auswirkte. Entscheiden für den dauerhaften Spielspaß ist hierbei allerdings nicht die Qualität von Grafik oder Sound. Vielmehr müssen stetig neue Inhalte veröffentlicht werden, die den Spielern neue Anreize bieten. Ebenfalls wichtig ist ein gutes PvP-System, was im Zusammenhang mit MMORPGs weiter beleuchtet wird.

Massive Multiplayer Online Role-Playing Games (kurz: MMORPGs) sind aktuell (Stand: November 2011) besonders beliebt. Der bekannteste und erfolgreichste Vertreter dieser Sorte ist sicherlich World of Warcraft, ein MMORPG, welches erstmalig am 23. November 2004 veröffentlich wurde. Der große Erfolg von Online-Spielen dieser Art kann auf drei wesentliche Aspekte reduziert werden. Auf der einen Seite können Grafik und Sound, durch die Installation der Spiele auf der lokalen Festplatte, deutlich aufwendiger programmiert werden als bei Browsergames. Auf der anderen Seite müssen aber auch hier ständig neue Inhalte bereitgestellt werden. Da die meisten MMORPGs in einer kriegerischen Welt spielen, geht es hierbei vornehmlich um neue Waffen, Rüstungen, Gegner oder Missionen. Wesentlich ist weiterhin auch das bereits erwähnte PvP-System.

PvP steht für Player versus Player und beschreibt die Möglichkeit, gegen reelle Spieler aus der ganzen Welt anzutreten. Gegenteilig hierzu beschreibt PvE (Player versus Environment) das Spielen gegen die künstliche Intelligenz des Computers. Nahezu jedes moderne Online-Spiel weist einen mehr oder weniger ausgeprägten PvP-Modus auf. Wichtig ist hierbei zunächst, dass es möglichst viele unterschiedliche Varianten gibt, in denen man sich messen kann. Gleichzeitig müssen die Entwickler aber auch darauf achten, dass das Spiel stets balanciert bleibt. Dies bedeutet, dass es keine einseitigen Vorteile durch bestimmte Spielobjekte gibt. In der Regel wird versucht, den PvP-Modus so zu gestalten, dass auch Spieler, die nur wenig Zeit zur Verfügung haben, tatsächlich Siegchancen haben können. Nicht zuletzt ist sicherlich auch die Tatsache interessant, dass die Art der Finanzierung eines Online-Spiels nur wenig Einfluss auf den Erfolg hat. Sowohl kostenlose Spiele als auch MMORPGs, die eine monatliche Gebühr von 10-20 Euro im Schnitt verlangen, erfreuen sich starker Beliebtheit.

Foto © Marco Rullkötter – Fotolia.com

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